Leben im Ruhrgebiet

Parkour-Athlet Jan Schlappen auf der Suche nach dem über die Container am Duisburger Hafen
Parkour-Athlet Jan Schlappen auf der Suche nach dem über die Container am Duisburger Hafen

Ruhrparkour

Wandel in Aktion: Parkour-Athlet und Essener-Jung Jan Schlappen macht das Ruhrgebiet zu seinem Spielplatz.

Das Ruhrgebiet erfindet sich immer wieder neu. Wo früher Kohle und Stahl die Region prägten, wachsen heute grüne Oasen, Wissensstandorte und Innovationszentren. Der Essener Parkour-Athlet Jan Schlappen macht diese Transformation sichtbar: Mit spektakulären Stunts an sechs Orten zeigt er, wie viel Energie in den alten Industrie-Giganten steckt und wie sie heute genutzt werden. Keine Kulisse, sondern echte Orte des Wandels.

Mit dem ‚Ruhrparkour‘ übersetzen wir die unverwechselbare Macher-Mentalität unserer Region in ein hochmodernes Format. Es ist ein lebendiger Beweis dafür, dass hier wirklich alles anders bleibt.
Garrelt Duin
Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr
6 Orte
6 Stunts

Vom stillgelegten Hochofen zum Innovationscampus, von der Zeche zum UNESCO-Welterbe: Jan Schlappen springt nicht irgendwo. Jeder dieser sechs Orte erzählt seine eigene Geschichte vom erfolgreichen Strukturwandel. Hier trifft raue Industriekultur auf neue Energie.

Zeche Zollverein (Essen)

Vom zentralen Standort der Kohleindustrie zum Wahrzeichen von Essen und des gesamten Ruhrgebiets: Die Zeche Zollverein. Zwischen Kultur und Industriekulisse zeigt Jan Schlappen echte Moves. Langweilig? Nicht bei Jan.

Einst die größte und modernste Steinkohlezeche der Welt, heute das wohl bekannteste UNESCO-Welterbe der Region. Wo früher Tausende Kumpel unter Tage fuhren, pulsiert heute das Leben: Das Ruhr Museum und das Red Dot Design Museum stehen für Weltklasse-Kultur, während sich in den alten Industriehallen Ateliers, Gastronomie und Einzelhandel angesiedelt haben. 

Gleichzeitig ist das Gelände ein starker Wirtschaftsstandort, an dem etablierte Unternehmen und innovative Start-ups – unter anderem im Digital Campus Zollverein – gemeinsam die Zukunft gestalten. Ein Ort, der zeigt, wie aus industrieller Vergangenheit ein lebendiger Mix aus Kultur, Wirtschaft und Innovation entsteht. 

Entdecke die Zeche Zollverein

Jahrhunderthalle (Bochum)

Im Ruhrgebiet sind wir sofort zur Stelle, wenn jemand Hilfe braucht. Wenn es darauf ankommt, auch per Stunt durch die Jahrhunderthalle Bochum. Die ehemalige Gaskraftzentrale ist heute ein bedeutender Kultur- und Veranstaltungsort.

Massive Stahlträger und gigantische Dimensionen: Die ehemalige Gaskraftzentrale des Bochumer Vereins verlangt beim Parkour absolutes Timing. Heute ist die Halle eine der außergewöhnlichsten Eventlocations Europas. Eine perfekte Symbiose aus rauer Industriearchitektur und moderner Kultur. 

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Gasometer (Oberhausen)

Früher Gasspeicher, mittlerweile spektakuläres Kultur- und Ausstellungshaus. Heute wird der Gasometer Oberhausen für Jan Schlappen und seine Crew ausnahmsweise zur Gaming-Location.

Mit 117 Metern Höhe war er einst Europas größter Scheibengasbehälter und das schlagende Herz der Schwerindustrie. Heute ist der Gasometer die höchste Ausstellungshalle des Kontinents, das Wahrzeichen der Neuen Mitte Oberhausen – und die ultimative Kulisse für Schwindelfreie. 

Entdecke Oberhausen und den Gasometer

MARK 51°7 (Bochum)

„Mach bitte keine Stunts auf dem Dach des O-Werks.“ Daran hielt sich Jan Schlappen exakt drei Sekunden. Die Versuchung, einmal auf dem renommierten Hightech-, Technologie- und Innovationscampus MARK 51°7 zu springen, war einfach zu groß.

Vom Bergwerk übers Opel-Werk zum Tech-Campus: MARK 51°7 in Bochum ist das Paradebeispiel für die doppelten Wandel. Auf dem 70 Hektar großen Areal entsteht ein komplett neues Quartier. Wo einst Kumpel Kohle förderten und später Tausende am Fließband standen, vernetzen sich nun Wissenschaft und Wirtschaft. Ein Vorzeigeprojekt, das zeigt, wie aus industrieller Vergangenheit ein echter Jobmotor für die digitale Zukunft wird.

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Nordsternpark (Gelsenkirchen)

Ohne Blumen für Omma geht’s bei Jan Schlappen nicht. Gut, dass das ehemalige Zechengelände Nordstern heute ein großer Park ist. So geht Wandel im Ruhrgebiet.

Von der schwarzen Kohle zur grünen Oase: Zur Bundesgartenschau 1997 wurde das ehemalige Zechengelände in einen weitläufigen Landschaftspark verwandelt. Heute ist der Park ein Hotspot für Freizeit, Gewerbe und grüne Start-ups – und bietet die perfekten Hindernisse für den Ruhrparkour. Und die grüne Transformation geht weiter: Als einer der Zukunftsgärten der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 steht der Park vor seinem nächsten großen Meilenstein.

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MTD (Duisburg)

Für Jan Schlappen führt manchmal der schnellste Weg direkt durch einen Container. Parkour gehört zu seinem Leben, so wie Wandel zum Ruhrgebiet gehört. Auch der Duisburger Hafen, der größte Binnenhafen der Welt, war einst ein reiner Industriehafen.

Das Micro-Fulfillment Technology Depot (MTD) steht für die logistische Zukunft der Region. Am größten Binnenhafen der Welt zeigt sich, wie moderne Flächennutzung und Hightech-Logistik die Wirtschaft antreiben. Ein Ort, der ständig in Bewegung ist – genau wie Jan Schlappen.

Entdecke den Duisport

Wer springt da eigentlich?

Jan Schlappen ist nicht nur Parkour-Athlet, sondern ein echtes Kind des Ruhrgebiets. Der Essener, der vielen durch Formate wie „7 vs. Wild“ bekannt ist, erreicht auf YouTube, Instagram und TikTok rund eine Million Follower. Mit seiner bodenständigen, humorvollen Art und seiner enormen körperlichen Energie repräsentiert er genau die Macher-Mentalität, die das Ruhrgebiet heute ausmacht. Kein Schnickschnack, einfach machen.

Parkour-Athlet Jan Schlappen zeigt seine Stunts auf dem Wahrzeichen von Essen und dem gesamten Ruhrgebiet, der Zeche Zollverein

Macher-Mentalität: Parkour-Athlet Jan Schlappen

Häufige Fragen zum Ruhrparkour

Was ist der Ruhrparkour?

Der Ruhrparkour ist eine Video-Serie des Regionalverbands Ruhr (RVR). Der Essener Parkour-Athlet Jan Schlappen zeigt darin spektakuläre Stunts an sechs bekannten Industriedenkmälern des Ruhrgebiets, um die Dynamik und den Wandel der Region sichtbar zu machen.

Wofür steht die Kampagne?

Unter dem Motto "Hier bleibt alles anders" zeigt die Aktion die außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit und die Macher-Mentalität der jungen Generation im Ruhrgebiet. Sie positioniert die Metropole Ruhr als attraktiven Lebens- und Arbeitsort.

Warum ist das Ruhrgebiet attraktiv für junge Menschen?

Das Ruhrgebiet bietet eine einzigartige Kombination aus bezahlbarem Wohnraum, einer dichten Hochschullandschaft (22 Hochschulen) und einer ausgeprägten Macher-Mentalität. Transformierte Industrieorte dienen heute als Innovationslabore, Start-up-Hubs und Freizeitoasen.

Aus der Ich-Perspektive werden zwei Controller auf einen Mann mit VR-Brille gerichtet. Er steht in einem dunklen Raum und hält ebenfalls Controller in den Händen.