Haldenwärter*in im Ruhrgebiet

Glück auf, Fynn!

Unser Haldenwärter Fynn hat die Robo-Schafe gehütet, Hunderte Hände geschüttelt und ein Dutzend Trickots getrocknet. Jetzt geht es für ihn zurück nach Hamburg. Was bleibt: Ein neuer Blick auf das Ruhrgebiet und der Wunsch zurück zu kommen.

 

 

Der neue Haldenwärter Fynn und seine Robo-Schafe
Der neue Haldenwärter Fynn und seine Robo-Schafe

Ein Job, den es nur im Ruhrgebiet gibt

Ein Tiny House auf 152 Meter hoher Industriegeschichte, Robo-Schafe hüten und herbstliche Sonnenaufgänge genießen: Haldenwärter*in ist kein Job wie jeder andere. Und deshalb passt er so gut zum Ruhrgebiet: Hier wird aus Geschichte Zukunft, aus Brachen werden neue Räume zum Leben, Bewegen und Du-Selbst-Sein.

Fynn (21) aus Hamburg war der erste Haldenwärter. Eine Woche hat von oben auf die Region geschaut. Hier und auf Social Media hat er festgehalten, was ihm begegnet ist und was das Ruhrgebiet anders macht als andere Regionen Deutschlands.

Mehr Zukunftsjobs im Ruhrgebiet, findest du hier
1.000+

Menschen haben sich als Haldenwärter*in beworben

1 Woche

Das Ruhrgebiet pur erleben mit Comedienne Luisa Charlotte Schulz

5.000 €

Honorar für ein unvergessliches Abenteuer

Warum vergibt das Ruhrgebiet den Job als Haldenwärter?

Der Job auf der Halde Hoheward steht für den Wandel des Ruhrgebiets. Die Halde zwischen Herten und Recklinghausen entstand aus der Bergbaugeschichte der Region und ist heute eine Landmarke mit Horizontobservatorium, Aussichtspunkt und Freizeitflächen.

Die Aktion „Haldenwärter*in gesucht (m/w/d)“ macht diesen besonderen Ruhrgebietsort zu einem Symbol: Das Ruhrgebiet entwickelt sich immer neu und bleibt sich trotzdem treu. Der Haldenjob macht die Halde für kurze Zeit zu einem außergewöhnlichen Arbeitsort.

Wir können aber noch mehr, als nur eine Halde verwandeln. Schau mal hier
Neues von der Halde

Das Logbuch des Haldenwärters

Eine Woche Dienst auf 152 Metern. Was passiert, wenn ein Hamburger das Ruhrgebiet von einer Halde aus kennenlernt? Fynn hält fest, was er sieht, lernt und erlebt.

15. September 2026: Dienstbeginn mit Buch, Aussicht und Fynn

Der neue Haldenwärter Fynn, rechts, aus Hamburg bekommt das Buch der Haldenwärter*innen von Garrelt Duin, dem Regionaldirektor des RVR übergeben.

Der neue Haldenwärter Fynn, rechts, aus Hamburg bekommt das Buch der Haldenwärter*innen von Garrelt Duin, dem Regionaldirektor des RVR übergeben.

Erst das Buch der Haldenwärter*innen, dann der Schlüssel zum Tiny House: Fynn aus Hamburg ist jetzt offiziell im Dienst. Eine Woche lang ist die Halde Hoheward sein Arbeitsort.

Mehr als 1.000 Menschen hatten sich auf den Haldenjob beworben. Fynn hat sich im Finale durchgesetzt und übernimmt jetzt ein Amt, das es so nur hier gibt. Für ihn ist es auch ein Perspektivwechsel: „Ich kenne das Ruhrgebiet eigentlich nur aus Erzählungen – und die sind meistens dreißig Jahre alt. Ich bin gespannt darauf, was sich verändert hat und was geblieben ist.“

Genau darum geht es in dieser Woche: um neue Blicke auf eine Region, die ihre Geschichte nicht wegpackt, sondern etwas Neues daraus macht.

Wir hätten eine Anzeige schalten können: Das Ruhrgebiet sucht Fachkräfte. Das macht jede Region, erzielt aber daher kaum Aufmerksamkeit. Also haben wir einen Job geschaffen, den es so nirgends gibt.
Garrelt Duin
Regionaldirektor des RVR

19. September 2026: Anpacken is Pflicht

Rennradfahrer Micha kommt mit einer Reifenpanne nicht weiter. Für Haldenwärter Fynn ist klar: Nicht lange fackeln, sondern Luft drauf und weiter geht’s.

So läuft das im Ruhrgebiet. Direkt, unkompliziert und füreinander da.

So ticken die Menschen im Ruhrgebiet…
 

22. September: Glück auf, lieber Fynn

Haldenwärter Fynn blickt ein letztes Mal aus seinem Tiny House auf der Halde Hohenward

Haldenwärter Fynn blickt ein letztes Mal aus seinem Tiny House auf der Halde Hohenward

Eine Woche Sonne bewachen, Robo-Schafe hüten und Trickots trocknen: Fynns Dienst auf der Halde ist vorbei. Mit nach Hause nimmt er ein ziemlich anderes Bild vom Ruhrgebiet – vor allem ein grüneres.

„1000-mal grüner, als ich erwartet habe! Zu sehen, wie natürlich das ganze Gebiet ist, hat meine ganze Sicht aufs Ruhrgebiet verändert!“
— Fynn, erster Haldenwärter des Ruhrgebiets

Fynn will wieder kommen. Dann wird er noch viel mehr grüne Ecken entdecken und zwar bei der Internationalen Gartenausstellung: Mit der IGA 2027 zeigt das Ruhrgebiet, wie aus industrieller Vergangenheit neue grüne Räume entstehen. 

Was ihn erwartet, sieht man hier schonmal: IGA 2027 entdecken.

Job auf der Halde vergeben? Kein Problem.

Das Ruhrgebiet hat 25.000 weitere Jobs mit echten Aussichten – Green Tech, Cybersecurity, Smart Health.

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Warum wir Jobs auf Halden ausschreiben?

Weil wir Dinge anders anpacken. Machen kommt von Malochen. Lern die Mentalität des Reviers kennen.

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Vom Abraumhügel zum Tiny-House-Hotspot.

Unsere Halden sind das beste Beispiel für den Wandel der Region. Entdecke die einzigartigen Landschaftsparks.

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Häufige Fragen

Fynn lebt vom 15. September 2026 an eine Woche lang auf der Halde Hoheward.

Aus mehr als 1.000 Bewerbungen wurden sechs Finalist*innen ausgewählt. Nach persönlichen Gesprächen auf der Halde Hoheward entschied eine Jury über die Besetzung.

Fynn bezog für eine Woche ein Tiny House auf der Halde Hoheward. Zu seinen Aufgaben gehörten unter anderem der Blick aufs Geschehen rund um die Halde, die Inspektion des Sonnenaufgangs und das Hüten von Robo-Schafen.

Die Halde Hoheward liegt zwischen Herten und Recklinghausen und gehört zu den prägenden Landmarken der Industriekultur im Ruhrgebiet.

Der Haldenjob macht sichtbar, wie sich das Ruhrgebiet verändert hat. Die Halde Hoheward steht für den Wandel von der Bergbaugeschichte zu neuen Orten für Arbeit, Freizeit und Lebensqualität.

Fynn ist 21 Jahre alt und kommt aus Hamburg. Er wurde im September 2026 als erster Haldenwärter des Ruhrgebiets ausgewählt.

Die Erlebnisse des Haldenwärters werden im Haldenjob-Logbuch auf dieser Seite sowie über die Social-Media-Kanäle des Ruhrgebiets dokumentiert.