Die Bewerbungsphase ist beendet. Fynn, der erste Haldenwärter ist jetzt im Dienst.
Haldenwärter*in im Ruhrgebiet
Der Job mit Aussicht geht weiter
Mehr als 1.000 Menschen wollten den weitsichtigsten Job im Ruhrgebiet. Jetzt ist klar: Der Hamburger Fynn übernimmt das luftige Amt auf der Halde Hoheward. Eine Woche lang lebt und arbeitet er auf 152 Metern Höhe und hält das Ruhrgebiet von oben im Blick.
Ein Job, den es nur im Ruhrgebiet gibt
Ein Tiny House auf 152 Meter hoher Industriegeschichte, Robo-Schafe hüten und herbstliche Sonnenaufgänge genießen: Haldenwärter*in ist kein Job wie jeder andere. Und deshalb passt er so gut zum Ruhrgebiet: Hier wird aus Geschichte Zukunft, aus Brachen werden neue Räume zum Leben, Bewegen und Du-Selbst-Sein.
Fynn (21) aus Hamburg schaut für eine Woche von oben auf die Region. Hier und auf Social Media hält er fest, was ihm begegnet und was das Ruhrgebiet anders macht als andere Regionen Deutschlands.
Warum vergibt das Ruhrgebiet den Job als Haldenwärter?
Der Job auf der Halde Hoheward steht für den Wandel des Ruhrgebiets. Die Halde zwischen Herten und Recklinghausen entstand aus der Bergbaugeschichte der Region und ist heute eine Landmarke mit Horizontobservatorium, Aussichtspunkt und Freizeitflächen.
Die Aktion „Haldenwärter*in gesucht (m/w/d)“ macht diesen besonderen Ruhrgebietsort zu einem Symbol: Das Ruhrgebiet entwickelt sich immer neu und bleibt sich trotzdem treu. Der Haldenjob macht die Halde für kurze Zeit zu einem außergewöhnlichen Arbeitsort.
Das Logbuch des Haldenwärters
Eine Woche Dienst auf 152 Metern. Was passiert, wenn ein Hamburger das Ruhrgebiet von einer Halde aus kennenlernt? Fynn hält fest, was er sieht, lernt und erlebt.
15. September 2026: Dienstbeginn mit Buch, Aussicht und Fynn
Der neue Haldenwärter Fynn, rechts, aus Hamburg bekommt das Buch der Haldenwärter*innen von Garrelt Duin, dem Regionaldirektor des RVR übergeben.
Der neue Haldenwärter Fynn, rechts, aus Hamburg bekommt das Buch der Haldenwärter*innen von Garrelt Duin, dem Regionaldirektor des RVR übergeben.
Erst das Buch der Haldenwärter*innen, dann der Schlüssel zum Tiny House: Fynn aus Hamburg ist jetzt offiziell im Dienst. Eine Woche lang ist die Halde Hoheward sein Arbeitsort.
Mehr als 1.000 Menschen hatten sich auf den Haldenjob beworben. Fynn hat sich im Finale durchgesetzt und übernimmt jetzt ein Amt, das es so nur hier gibt. Für ihn ist es auch ein Perspektivwechsel: „Ich kenne das Ruhrgebiet eigentlich nur aus Erzählungen – und die sind meistens dreißig Jahre alt. Ich bin gespannt darauf, was sich verändert hat und was geblieben ist.“
Genau darum geht es in dieser Woche: um neue Blicke auf eine Region, die ihre Geschichte nicht wegpackt, sondern etwas Neues daraus macht.
Häufige Fragen
Fynn lebt vom 15. September 2026 an eine Woche lang auf der Halde Hoheward.
Aus mehr als 1.000 Bewerbungen wurden sechs Finalist*innen ausgewählt. Nach persönlichen Gesprächen auf der Halde Hoheward entschied eine Jury über die Besetzung.
Fynn bezog für eine Woche ein Tiny House auf der Halde Hoheward. Zu seinen Aufgaben gehörten unter anderem der Blick aufs Geschehen rund um die Halde, die Inspektion des Sonnenaufgangs und das Hüten von Robo-Schafen.
Die Halde Hoheward liegt zwischen Herten und Recklinghausen und gehört zu den prägenden Landmarken der Industriekultur im Ruhrgebiet.
Der Haldenjob macht sichtbar, wie sich das Ruhrgebiet verändert hat. Die Halde Hoheward steht für den Wandel von der Bergbaugeschichte zu neuen Orten für Arbeit, Freizeit und Lebensqualität.
Fynn ist 21 Jahre alt und kommt aus Hamburg. Er wurde im September 2026 als erster Haldenwärter des Ruhrgebiets ausgewählt.
Die Erlebnisse des Haldenwärters werden im Haldenjob-Logbuch auf dieser Seite sowie über die Social-Media-Kanäle des Ruhrgebiets dokumentiert.